Babysitter sind für viele Familien unverzichtbar. Sie springen ein, wenn Hilfe gebraucht wird, bringen Ruhe in hektische Tage und kümmern sich mit viel Herz um deine Kinder. Während sie sich so liebevoll um deine Kinder kümmern, liegt es als Elternteil an dir, auch gut für sie zu sorgen – nicht nur aus Wertschätzung, sondern auch aus Verantwortung. 

Wenn du einen Babysitter beschäftigst, übernimmst du im Grunde die Rolle eines Arbeitgebers. Und gutes Arbeitgeberverhalten bedeutet auch, auf Sicherheit zu achten. Besonders wenn Babysitter abends arbeiten oder alleine nach Hause gehen müssen, können schon kleine Gesten einen großen Unterschied machen. So trägst du zu einer positiven und sicheren Erfahrung für alle bei.

Erfahre mehr über die Ergebnisse der Sitly Studie zur Babysitter-Sicherheit in Deutschland.

Zwei von drei jungen Babysittern arbeiten abends

Aus Daten unserer Sitly Studie (Dezember 2025) geht hervor, dass mehr als 62 % aller Babysitter auf der Plattform jünger als 21 Jahre sind. Die größten Gruppen sind 18- bis 20-Jährige mit über 32 %, gefolgt von 16- und 17-Jährigen (knapp 30 %). Insgesamt sind mehr als 40.000 junge Babysitter in Deutschland aktiv für Familien verfügbar.

Auffällig ist: Zwei von drei Babysittern zwischen 16 und 20 Jahren arbeiten abends. Das ist überdurchschnittlich häufig – und genau dann ist Sicherheit besonders wichtig.

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6 Tipps, um zur Sicherheit deines Babysitters beizutragen

Hier sind 6 praktische Tipps, mit denen du deinen Babysitter (sie oder ihn!) unterstützen kannst – jedes Mal, wenn er oder sie sich mit so viel Engagement um deine Familie kümmert.

1. Triff klare Absprachen zum Heimweg und Transport

Wenn dein Babysitter abends Feierabend macht, ist es oft schon dunkel. Klärt deshalb im Voraus, wie der Weg nach Hause erfolgt: zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Sprecht gemeinsam über die sicherste Route und darüber, ob sich dein Babysitter damit wohlfühlt. Vielleicht kannst du ihn oder sie sogar ein Stück begleiten oder ein Taxi/Uber organisieren.

2. Frag nach einem Notfallkontakt

Das klingt vielleicht etwas formell, ist aber völlig normal: Frag nach einer Kontaktperson für den Notfall. Die meisten Arbeitgeber machen das genauso, denn es gibt ein gutes Gefühl zu wissen, wen man im Ernstfall erreichen kann, auch wenn dieser selten eintritt. Du bist schließlich der Notfallkontakt für deine Kinder, also ist es absolut logisch, auch für deinen Babysitter eine Ansprechperson zu haben.

Als wir einen Babysitter hatten, der etwa zehn Autominuten von uns entfernt wohnte, hat mein Partner ihn abends meistens nach Hause gefahren. Jetzt haben wir einen Babysitter, der in der Nähe wohnt, sich aber nicht wohl dabei fühlt, alleine nach Hause zu gehen – auch dann begleitet er ihn gerne noch ein Stück.
Laura, Mutter

3. Bring deinen Babysitter nach Hause

Bleibt dein Babysitter bis spät abends? Dann biete ihm an, ihn nach Hause zu bringen. Du kannst zum Beispiel ein Stück mit dem Fahrrad mitfahren oder ihn mit dem Auto absetzen. So muss dein Babysitter nicht alleine durch die dunklen Straßen.
Auch ein Taxi oder Uber zu organisieren (und zu bezahlen) ist eine schöne Geste, mit der du zeigst, dass dir seine Sicherheit wichtig ist.

4. Bitte um eine kurze Nachricht, wenn dein Babysitter zuhause ankommt

Bist du alleinerziehend oder kannst deinen Babysitter nicht selbst nach Hause bringen? Dann vereinbart, dass er eine kurze Nachricht an dich schickt, sobald er sicher zu Hause angekommen ist. Klärt vorher, wie lange der Heimweg ungefähr dauert, und versuche wach zu bleiben, bis du die Nachricht erhältst.

Wenn du keine Nachricht erhältst, melde dich ruhig selbst kurz. In den meisten Fällen wurde es einfach vergessen, aber es ist immer besser, nachzufragen.

5. Frag, ob der Babysitter seinen Standort teilen möchte

Wenn dein Babysitter damit einverstanden ist, kann er auf dem Heimweg seinen Live-Standort teilen; z. B. mit dir, Freunden, dem Partner oder der Familie. So weiß im Notfall jemand, wo er sich gerade befindet. Auch hier gilt: Eine kurze Nachricht, wie „Ich bin zuhause!“ sorgt bei allen für ein gutes Gefühl.

6. Biete eine Übernachtungsmöglichkeit an

Hast du ein Gästezimmer oder ein zusätzliches Bett? Dann kann dein Babysitter eventuell bei dir übernachten. Für Kinder ist das oft ein echtes Highlight – schließlich ist ihr Lieblingsbabysitter auch morgens noch da! Wichtig ist, vorher klare Absprachen zu treffen, vor allem in Bezug auf Erwartungen für den nächsten Morgen.

Kurz zusammengefasst: So sorgst du für die Sicherheit deines Babysitters

  • Sprecht ab, wie dein Babysitter sicher nach Hause kommt (Route oder Verkehrsmittel)
  • Bitte um einen Notfallkontakt für alle Fälle
  • Bring ihn nach Hause, wenn es spät wird
  • Geht dein Babysitter alleine nach Hause? Bitte um eine kurze Nachricht oder das Teilen des Standorts
  • Wird es sehr spät? Biete eine Übernachtungsmöglichkeit an

Mit ein paar einfachen Absprachen sorgst du dafür, dass dein Babysitter sicher und mit einem guten Gefühl nach Hause kommt.

Wenn es schon spät war und die Straßen leer waren, bin ich mit dem Babysitter nach Hause geradelt. Wenn es noch hell war und draußen noch viel los war, ist sie alleine gegangen und wir haben sie gebeten, uns nach ihrer Ankunft zuhause eine Nachricht zu schicken. Heute würde ich es anders machen. Statt selbst zu entscheiden, was sich sicher anfühlt, würde ich sie einfach direkt fragen, ob sie möchte, dass ich sie begleite. Ich würde das ganz selbstverständlich machen und aus Sicherheitsgründen immer anbieten.
Jules, Vater

Egal, ob dein Babysitter tagsüber oder abends arbeitet und egal, ob du in einer lebendigen Stadt oder in einem ruhigen Dorf lebst: Eine sichere Umgebung und klare Absprachen machen immer einen bedeutenden Unterschied. Sicherheit bedeutet nicht nur, sicher nach Hause zu kommen, sondern auch, sich gesehen und unterstützt zu fühlen.

Babysitter kümmern sich mit viel Liebe und Engagement um unsere Kinder. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass sie sich genauso sicher und wertgeschätzt fühlen. Als Elternteil kannst du dabei wirklich einen Unterschied machen. Mit kleinen Gesten, wie einer Mitfahrgelegenheit, einer kurzen Nachricht oder einer Übernachtungsoption, wird ihre Erfahrung deutlich angenehmer. Denn ein Babysitter, der sich sicher fühlt, kümmert sich mit noch mehr Freude und Vertrauen um deine Kinder.

Die Zahlen in diesem Artikel basieren auf Sitly-Daten (Dezember 2025).